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MERCURE VIENNA FIRST

Komplettumbau

Lobby, Bar/Restaurant
Etagenflure, 49 Zimmer, Zimmerbäder, öffentliche WC


Leistungen:

Entwurf

Planung

Künstlerische Oberleitung


Fertigstellung:

2015

Fläche:
1.440m²      

Inspiriert von der Mercure-Philosophie, die jedem Haus seinen individuellen, im lokalen Background verwurzelten Charakter zuspricht, wird mit einer „Wiener Melange“ bekannter Klischees gespielt, die jedoch an unerwarteter Stelle und in überraschender Umsetzung auftauchen.
Ein Spaziergang durch das "Mercure Vienna First" und ein Spaziergang durch die Stadt Wien machen erstaunliche Parallelen erlebbar.
Die „Zitate“ werden als dekorative, raumgestalterische Mittel eingesetzt ohne die Erwartung, dass alle Elemente erkannt werden. Vielmehr geht es um das emotionale Erleben und das Vermitteln eines Gefühls für die Seele der Stadt.

Im Restaurant wird die Struktur des Bestandgebäudes durch Bogengrafiken betont. Die Idee ist Wiener Kaffeehäusern entlehnt, ebenso der berühmte Kaffeehausstuhl, hier in zeitgenössischer Umsetzung.
Unterschiedliche Sitzmöbel, repräsentativ für die Vielfalt der Stadt, zonieren in Verbindung mit der Fußbodengestaltung, den Raum und schaffen unterschiedliche Aufenthaltsmöglichkeiten.
Durch den Einsatz direkter und indirekter Beleuchtung besteht die Möglichkeit, verschiedene Lichtszenerien zu erzeugen, umso sowohl eine angemessene Atmosphäre zum Frühstück, als auch für den Abendbetrieb zu schaffen.

Die Etagenflurteppiche sind mittels einer grafischen Darstellung der Walzer-Tanzschritte gestaltet, welche über die Aktivierung, des auf jedem Geschoss angebrachten QR-Codes, mit passenden Walzermelodien untermalt werden können.

In den Zimmern wurde die Motivwand mit dem Text, eines der berühmtesten Wienerlieder „Wien, du Stadt meiner Träume“ gestaltet. Gemäß der Reihenfolge der Übersetzungen des Liedes nach seiner Erscheinung 1912, wird der Text außer in deutscher Sprache auch auf Englisch und Französisch gezeigt. Die drei Sprachen sind in verschiedenen Schrifttypen dargestellt. Der deutsche Text in einer Jugendstilschrift, als Reminiszenz an die Wiener Sezession. Die Schrift findet sich im Gebäude, in der Orientierungsbeschilderungen und Zimmernummerierung wieder.

 
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